Glaubenssätze

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  • Beitrag zuletzt geändert am:19. Juni 2021
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In meinem Podcast stelle ich meinen Gästen gerne die Frage nach ihren limitierenden Glaubenssätzen, weil ich für mich festgestellt habe, dass neben „einfach machen“, der Blick zu den kleinen Teufelchen auf der Schulter mit am effektivsten ist, um zu wachsen. Glaubenssätze sind verborgene Überzeugungen, die wir in unserer Kindheit, Schulzeit und anderen prägenden Lebenssituationen formen, um uns in der Welt zu orientieren.

Ein Beispielsatz wäre : mit Kunst lässt sich kein Geld verdienen.

Ich würde sagen ein fast kollektiver Glaubenssatz, dem man relativ häufig begegnen wird, wenn man sich entscheidet genau das zu tun. Es gibt gleichzeitig genügend Beispiele die das widerlegen, da unser Gehirn aber selektiv wahrnimmt und unser gelerntes reproduziert, müssen wir also erst realisieren, dass wir diesen unterbewussten Glauben haben, und uns bewusst andere Beispiele suchen.

> Es handelt sich aus psychologischer Sicht bei Glaubenssätzen um das Ergebnis individueller Wahrnehmungsfilter, aus denen Erfahrungen und Vorstellungen entstehen und so ein spezifisches Modell der realen Welt erschaffen. Glaubenssätze sind somit immer ein Ausdruck innerer Modelle, die jeder Mensch fortlaufend entwirft und andauernd entwerfen muss, um sich in seiner Welt zu orientieren. (Stangl, 2021). <

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2021). Stichwort: ‚Glaubenssätze – Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik‘.Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: https://lexikon.stangl.eu/28546/glaubenssaetze(2021-06-14)

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